Ich schließe vorerst den Buchdeckel
Liebe Leser, Freunde und Zufällighierhersurfende,
es fällt mir schwer, aber ich werde den Buchdeckel von Sechzig Grad vorerst schließen. Wie ihr vermutlich mitbekommen habt, bin ich seit Frühsommer 2009 kaum zum Schreiben gekommen und auch in diesem Jahr werde ich meine Prioritäten zu Ungunsten des Romanschreibens auslegen müssen und mich anderen Dingen widmen. Ich musste einsehen, dass der Roman zurzeit einfach nicht in mein Leben passt, egal wie ich ihn drehe und wende. Da ich das Projekt nicht halbherzig weiterführen möchte – das würde nicht zu mir passen und meinen Lesern nicht gerecht werden – nehme ich die Kapitel vorerst aus dem Netz. Ich möchte damit verhindern, dass sie den Geruch eines vergessenen und ungeliebten Blogs annehmen. Ich hoffe, ihr versteht das!
Ich habe bei meinem ersten Ausflug in die Autorenwelt viel gelernt. Zum Beispiel, dass sich sogar ein fluffiger Frauenroman wie Sechzig Grad (’tschuldige, Josephine…) nicht so leicht dahin schreibt, wie er sich dann später liest. Es funktioniert nicht einfach mal schnell in einer Stunde nach der Arbeit. Um eine schöne und stimmige Geschichte aufs Papier zu bringen, brauche ich tatsächlich mehr Muße, Engagement und Zeit, als ich dachte – und von allen dreien habe ich neben dem Beruf im Moment zu wenig.
Ich schließe also den Buchdeckel und ziehe ein (Zwischen-)Fazit: Mir hat das Projekt verdammt viel Spaß gemacht! Ich möchte allen von Herzen danken, die sich für meinen Blogroman interessiert haben, die mit mir darüber gesprochen und diskutiert haben. Besonders danke ich meinen lieben Lesern, die mir stets großartiges Feedback gegeben haben, die mich motiviert, kritisiert, verbessert und bis heute geduldig begleitet haben. Merci! Ich freue mich auf den Moment, wo ich den Buchdeckel wieder öffne…
eure Karen





April 5th, 2010 am 20:22
SCHADE SCHADE SCHADE!
April 6th, 2010 am 21:52
Ja, meine liebe Schwiegertochter, jetzt muss ich mir selbst eine Story von dir ausdenken. Dazu muss ich dich sicher öfter interviewen, oder? O.K., das junge Leben besteht nicht nur aus Literatur, für Spaß, Beruf und Partnerspaß muss auch noch Zeit sein. B.